Kaltblutmarkt Laupheim

Am 13. Oktober 2011 fand zum 25. Mal der Kaltblutmarkt in Laupheim statt. Eine tolle Veranstaltung nicht nur für potentielle Pferdekäufer, sondern gerade auch für alle Anderen. Ob Kindergartenkinder, Schüler oder einfach nur Interessierte. Alles tummelt sich am Laupheimer Festplatz. Morgens um 8.00 Uhr geht es los. Nach und nach treffen die Pferdezüchter und -händler ein. Hautnah kann man das Ausladen der Pferde, das Striegeln sowie alle weiteren Vorbereitungen für die Bewertungen beobachten.

Hufschmied Hannes Maucher zeigt und erklärt wie ein Schmied arbeitet. Die Hufeisen werden in ca. 1.200-1.500° C heißer Steinkohle erhitzt. Die Schwierigkeit dabei  ist, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, damit das Hufeisen nicht zu heiß ist und beim Beschlagen beschädigt wird.

Beim Anpassen des Eisens an die Hufe stinkt es fürchterlich nach verbranntem Horn. Da in den Hufen wie auch in den menschlichen Nägeln keine Schmerzrezeptoren vorhanden sind, spüren die Pferde von den glühenden Hufeisen nichts. Dafür sieht es sehr spektakulär aus.

Auch das eigentliche Beschlagen mit großen Nägeln, sieht für den Laien spektakulär und ungewöhnlich aus. Die Nägel werden durch das Hufeisen in die Hufe geschlagen, sodaß sie am Rand wieder aus den Hufen herausragen, um dann mit zwei bis drei gezielten Schlägen umgebogen zu werden.

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